Informationen zu Tracking-Technologien
Diese Seite erklärt Ihnen, wie unsere Bildungsplattform verschiedene Technologien einsetzt, um Ihre Lernerfahrung zu verbessern und unsere Dienste bereitzustellen. Wir möchten transparent darstellen, welche Daten erfasst werden und warum dies für den Betrieb einer modernen E-Learning-Umgebung wichtig ist. Ihre Privatsphäre liegt uns am Herzen, und Sie haben jederzeit die Kontrolle über Ihre Einstellungen.
Tracking-Technologien sind kleine Datenpakete, die während Ihres Besuchs auf unserer Website gespeichert oder abgerufen werden. Sie ermöglichen es uns, Ihren Lernfortschritt zu speichern, Ihre Präferenzen zu merken und die Plattform kontinuierlich zu verbessern. Ohne diese Technologien wäre es unmöglich, viele der Funktionen bereitzustellen, die Sie von einer zeitgemäßen Online-Lernumgebung erwarten.
Warum diese Technologien wichtig sind
Tracking-Technologien bilden das technische Rückgrat unserer Bildungsplattform und ermöglichen eine reibungslose Interaktion zwischen Ihrem Browser und unseren Servern. Diese kleinen Dateien speichern Informationen lokal auf Ihrem Gerät oder ermöglichen es uns, bestimmte Aktivitäten zu protokollieren. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen verschiedenen Arten von Technologien – manche sind temporär und werden nach dem Schließen des Browsers gelöscht, andere bleiben für einen definierten Zeitraum bestehen. Die Struktur dieser Datenpakete ist standardisiert und enthält typischerweise eine eindeutige Kennung, einen Zeitstempel und spezifische Werte, die je nach Funktion variieren. Moderne Browser kommunizieren mit Webservern über das HTTP-Protokoll, und diese Technologien nutzen spezielle Header-Felder, um Informationen zwischen Ihrem Gerät und unserer Plattform auszutauschen.
Einige Tracking-Mechanismen sind absolut notwendig, damit unsere Bildungsplattform überhaupt funktioniert. Stellen Sie sich vor, Sie melden sich an und beginnen mit einem Kurs – ohne essenzielle Technologien würde die Plattform Sie nach jedem Klick wieder abmelden, weil sie sich nicht merken kann, wer Sie sind. Diese unverzichtbaren Funktionen umfassen die Authentifizierung Ihres Benutzerkontos, die Verwaltung Ihrer aktiven Sitzung und die Aufrechterhaltung der Sicherheit während Ihrer gesamten Interaktion mit der Plattform. Wenn Sie beispielsweise einen Test absolvieren, speichern wir Ihre Antworten temporär, damit Sie nicht bei einem versehentlichen Seitenwechsel alles verlieren. Auch die Verwaltung Ihres Warenkorbs beim Kauf von Kursen oder die Speicherung Ihrer Videoposition, sodass Sie später genau dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben – all das wäre ohne diese Basistechnologien nicht möglich.
Performance-Tracking hilft uns zu verstehen, wie schnell unsere Seiten laden und wo es möglicherweise Engpässe gibt. Wir messen beispielsweise die Ladezeit von Videoinhalten, die Reaktionsgeschwindigkeit bei interaktiven Übungen und die allgemeine Systemstabilität während Stoßzeiten. Diese Metriken sind besonders wichtig in der Online-Bildung, wo Verzögerungen die Lernerfahrung erheblich beeinträchtigen können. Angenommen, viele Nutzer brechen einen bestimmten Videokurs regelmäßig an derselben Stelle ab – durch Analyse der Performance-Daten können wir feststellen, ob dies an langen Ladezeiten oder technischen Problemen liegt. Wir erfassen auch Informationen darüber, welche Geräte und Browserversionen unsere Lernenden verwenden, um sicherzustellen, dass unsere Plattform auf allen gängigen Konfigurationen optimal funktioniert. Solche Analysen ermöglichen es uns, gezielt Verbesserungen vorzunehmen und Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen bringen.
Funktionale Technologien speichern Ihre persönlichen Einstellungen und Präferenzen, um Ihren nächsten Besuch angenehmer zu gestalten. Wenn Sie beispielsweise bevorzugen, Videos mit Untertiteln anzusehen oder eine bestimmte Schriftgröße für bessere Lesbarkeit eingestellt haben, merkt sich die Plattform diese Wahl. Auch die Spracheinstellung, Ihr bevorzugtes Dashboard-Layout oder spezifische Benachrichtigungseinstellungen fallen in diese Kategorie. In einer Lernumgebung ist dies besonders wertvoll – wenn Sie regelmäßig zwischen verschiedenen Kursen wechseln, stellt die Plattform sicher, dass Ihre individuellen Anpassungen überall konsistent angewendet werden. Manche Lernende bevorzugen einen dunklen Modus für abendliches Lernen, andere möchten bestimmte Navigationselemente ausblenden, um Ablenkungen zu minimieren. All diese Personalisierungen machen Ihr Lernerlebnis effizienter und angenehmer.
Wenn Sie uns Ihre Zustimmung erteilen, können wir Anpassungstechnologien einsetzen, die Ihre Lernerfahrung noch individueller gestalten. Diese Mechanismen analysieren Ihr Lernverhalten und Ihre Interessen, um Ihnen relevante Kurse vorzuschlagen oder Inhalte anzuzeigen, die zu Ihrem bisherigen Lernpfad passen. Wenn Sie beispielsweise mehrere Kurse zum Thema Webentwicklung absolviert haben, könnte die Plattform Ihnen fortgeschrittene Kurse in diesem Bereich oder verwandte Themen wie UX-Design empfehlen. Solche personalisierten Empfehlungen basieren auf komplexen Algorithmen, die Muster in Ihrem Lernverhalten erkennen. Dabei geht es nicht nur um bereits abgeschlossene Kurse, sondern auch um Faktoren wie die Zeit, die Sie mit bestimmten Themen verbringen, Ihre Bewertungen und sogar die Tageszeiten, zu denen Sie am aktivsten lernen. Diese Personalisierung kann Ihnen helfen, effizienter zu lernen und neue interessante Bereiche zu entdecken, die Sie sonst vielleicht übersehen hätten.
Eine optimierte Lernerfahrung bringt konkrete Vorteile für Ihren Bildungsweg. Stellen Sie sich vor, Sie bereiten sich auf eine Prüfung vor – die Plattform kann auf Basis Ihrer bisherigen Leistungen gezielt Übungsmaterialien empfehlen, bei denen Sie noch Schwächen haben. Wenn Sie einen Kurs unterbrechen müssen, merkt sich das System nicht nur Ihre Position im Video, sondern auch Notizen, Lesezeichen und den Fortschritt in interaktiven Übungen. Für Dozenten und Content-Ersteller liefern diese Technologien wertvolle Einblicke, welche Lernmaterialien besonders effektiv sind und wo Studierende häufig Schwierigkeiten haben. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung der Kursinhalte. Auch die soziale Komponente des Lernens profitiert – die Plattform kann Sie mit anderen Lernenden verbinden, die ähnliche Interessen haben oder gerade denselben Kurs absolvieren. All diese Funktionen zusammen schaffen eine Lernumgebung, die weit über das hinausgeht, was mit statischen Webseiten möglich wäre.
Ihre Kontrollmöglichkeiten
Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderen relevanten Datenschutzgesetzen haben Sie umfassende Rechte bezüglich der Verarbeitung Ihrer Daten. Sie können jederzeit entscheiden, welche Tracking-Technologien Sie zulassen möchten und welche nicht. Dieses Recht auf Selbstbestimmung ist ein fundamentales Prinzip unserer Plattform. Die DSGVO gibt Ihnen nicht nur das Recht, der Verarbeitung zu widersprechen, sondern auch Auskunft über alle gespeicherten Daten zu verlangen, Korrekturen zu fordern oder die Löschung Ihrer Daten zu beantragen. Für essenzielle Technologien, die für den Betrieb der Plattform notwendig sind, basiert die Verarbeitung auf berechtigtem Interesse gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Alle anderen Kategorien erfordern Ihre ausdrückliche Einwilligung gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO, die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können.
Die meisten modernen Browser bieten Ihnen detaillierte Einstellungsmöglichkeiten zur Verwaltung von Tracking-Technologien. In Google Chrome finden Sie diese unter dem Menüpunkt "Einstellungen", dann "Datenschutz und Sicherheit" und schließlich "Cookies und andere Websitedaten". Dort können Sie zwischen verschiedenen Optionen wählen – von der kompletten Blockierung bis zur Erlaubnis nur für bestimmte Websites. Firefox-Nutzer navigieren zu "Einstellungen", dann "Datenschutz & Sicherheit" und finden dort den Abschnitt "Cookies und Website-Daten" mit verschiedenen Blockierungsstufen. Safari-Anwender auf Mac oder iOS gehen zu "Einstellungen" oder "Präferenzen", wählen "Datenschutz" und können dort Cross-Site-Tracking verhindern. Microsoft Edge bietet unter "Einstellungen", "Datenschutz, Suche und Dienste" drei verschiedene Schutzstufen an. Beachten Sie aber, dass zu restriktive Einstellungen die Funktionalität unserer Bildungsplattform beeinträchtigen können – Sie könnten sich beispielsweise nicht mehr anmelden oder Ihr Lernfortschritt wird nicht gespeichert.
Unsere Plattform verfügt über ein eigenes Consent-Management-System, das beim ersten Besuch erscheint und Ihnen granulare Kontrolle über verschiedene Kategorien von Tracking-Technologien gibt. Sie können dort nicht nur pauschal zustimmen oder ablehnen, sondern auch selektiv bestimmte Kategorien aktivieren. Wenn Sie Ihre Entscheidung später ändern möchten, finden Sie in der Fußzeile jeder Seite einen Link zu den "Datenschutzeinstellungen" oder "Cookie-Einstellungen". Ein Klick darauf öffnet erneut das Verwaltungspanel, wo Sie Ihre Präferenzen anpassen können. Die Änderungen werden sofort wirksam, und bereits gesetzte Technologien der deaktivierten Kategorien werden gelöscht. Dieses System entspricht den Anforderungen der ePrivacy-Richtlinie und stellt sicher, dass Ihre Einwilligung freiwillig, spezifisch, informiert und unmissverständlich ist.
Das Deaktivieren bestimmter Kategorien hat konkrete Auswirkungen auf Ihre Nutzungserfahrung. Wenn Sie beispielsweise Performance-Tracking ablehnen, können wir nicht mehr nachvollziehen, welche Teile der Plattform langsam laden oder Probleme verursachen – dies könnte bedeuten, dass technische Probleme, die Sie betreffen, länger unentdeckt bleiben. Das Ablehnen funktionaler Technologien führt dazu, dass Sie bei jedem Besuch Ihre Einstellungen neu vornehmen müssen – Sprachpräferenz, Videoqualität, Untertiteleinstellungen und ähnliche Anpassungen gehen verloren. Ohne Anpassungstechnologien erhalten Sie keine personalisierten Kursempfehlungen mehr und die Plattform kann Ihren Lernstil nicht berücksichtigen. Sie sehen dann generische Inhalte, die möglicherweise nicht optimal zu Ihrem aktuellen Kenntnisstand oder Ihren Interessen passen. Die essentiellen Technologien können Sie nicht deaktivieren, da sonst grundlegende Funktionen wie Login, Kurszugriff und Fortschrittsspeicherung nicht mehr funktionieren würden.
Es gibt auch unabhängige Datenschutz-Tools, die Ihnen zusätzliche Kontrolle geben. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger, uBlock Origin oder Ghostery können Tracking-Skripte blockieren und Ihnen detaillierte Informationen darüber geben, welche Drittanbieter auf einer Website aktiv sind. Der Brave Browser hat eingebaute Tracker-Blockierung und bietet einen besonders strengen Datenschutzmodus. Auch Tools wie Disconnect oder DuckDuckGo Privacy Essentials können helfen, Ihre Online-Aktivitäten besser zu schützen. Manche dieser Tools arbeiten mit Filterlisten, die kontinuierlich aktualisiert werden, um neue Tracking-Methoden zu erkennen. Allerdings können sehr aggressive Einstellungen dazu führen, dass legitime Funktionen unserer Bildungsplattform nicht mehr funktionieren – Videos werden möglicherweise nicht abgespielt, interaktive Übungen laden nicht, oder der Fortschritt wird nicht gespeichert.
Die optimale Balance zwischen Datenschutz und Funktionalität zu finden, ist individuell verschieden. Für eine vollständige Lernerfahrung empfehlen wir, zumindest die funktionalen Technologien zu aktivieren – so bleiben Ihre Einstellungen gespeichert und Sie können effizient arbeiten. Performance-Tracking hilft uns, die Plattform für alle Nutzer zu verbessern, beeinträchtigt aber Ihre Privatsphäre minimal, da die Daten aggregiert und anonymisiert ausgewertet werden. Anpassungstechnologien bieten den größten Komfort, erfordern aber auch die umfangreichste Datenverarbeitung. Ein pragmatischer Ansatz könnte sein, zunächst nur essenzielle und funktionale Technologien zu erlauben und die Plattform einige Zeit zu nutzen. Wenn Sie feststellen, dass bestimmte Funktionen fehlen oder die Nutzung umständlich ist, können Sie schrittweise weitere Kategorien aktivieren. Für Lernende, die besonders sensible Themen studieren oder aus Regionen mit restriktiven Regierungen kommen, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Datenschutzmaßnahmen wie VPN-Dienste zu verwenden.
Zusätzliche Bestimmungen
Unsere Aufbewahrungsfristen für Daten aus Tracking-Technologien sind nach Zweck und Kategorie differenziert. Essenzielle Session-Daten werden normalerweise nach Beendigung Ihrer Sitzung oder spätestens nach 24 Stunden gelöscht, es sei denn, Sie wählen die "Angemeldet bleiben"-Option, wodurch die Sitzung bis zu 30 Tage gültig bleiben kann. Funktionale Präferenz-Daten speichern wir für maximal 12 Monate – danach werden Sie beim nächsten Besuch erneut nach Ihren Einstellungen gefragt. Performance- und Analysedaten anonymisieren wir nach 6 Monaten vollständig und löschen sie nach 26 Monaten komplett, was den Empfehlungen der Datenschutzbehörden entspricht. Anpassungsdaten, die auf Ihrer Einwilligung basieren, werden maximal 24 Monate gespeichert, danach erneuern wir die Einwilligung. Bei Löschung Ihres Accounts entfernen wir alle zugeordneten Tracking-Daten innerhalb von 30 Tagen, wobei wir gesetzliche Aufbewahrungspflichten beachten müssen. Sie können jederzeit die Löschung spezifischer Daten beantragen.
Zum Schutz der über Tracking-Technologien erfassten Daten setzen wir mehrschichtige Sicherheitsmaßnahmen ein. Technisch verwenden wir ausschließlich verschlüsselte HTTPS-Verbindungen mit aktuellen TLS-Standards, sodass alle Datenübertragungen zwischen Ihrem Browser und unseren Servern geschützt sind. Auf Serverseite verschlüsseln wir gespeicherte Daten mit AES-256-Verschlüsselung und speichern Zugriffsschlüssel getrennt in sicheren Hardware-Security-Modulen. Unsere Server stehen in zertifizierten Rechenzentren mit physischer Zugangskontrolle, Videoüberwachung und Notfallsystemen. Organisatorisch haben nur ausgewählte Mitarbeiter Zugriff auf personenbezogene Daten, die alle entsprechend geschult sind und Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet haben. Wir führen regelmäßige Sicherheitsaudits durch, testen unsere Systeme auf Schwachstellen und aktualisieren Software zeitnah, wenn Sicherheitslücken bekannt werden. Ein Incident-Response-Plan ist etabliert, um im Falle einer Datenschutzverletzung schnell und angemessen zu reagieren.
Die Daten aus Tracking-Technologien sind Teil eines umfassenderen Datenschutz-Frameworks, das alle Aspekte Ihrer Interaktion mit unserer Plattform abdeckt. Wenn Sie sich für einen Account registrieren, geben Sie persönliche Informationen an, die wir getrennt von Tracking-Daten speichern, aber bei Bedarf verknüpfen können, um Ihnen personalisierte Dienste anzubieten. Der Datenfluss sieht typischerweise so aus: Ihr Browser sendet eine Anfrage an unsere Server, die Ihre Session-ID aus einem Cookie lesen und damit Ihr Benutzerkonto identifizieren. Daraufhin werden relevante Kursdaten, Ihr Lernfortschritt und Präferenzen aus unserer Datenbank abgerufen und an Ihren Browser übermittelt. Performance-Metriken werden parallel erfasst und in aggregierter Form an unser Analytics-System weitergeleitet. Diese Trennung der Datenkategorien ermöglicht es uns, strenge Zugriffsbeschränkungen durchzusetzen – nicht jedes Systemelement benötigt Zugriff auf alle Daten. Ihre Datenschutzrechte gelten für alle diese Datenflüsse einheitlich.
Unsere Compliance-Bemühungen orientieren sich an mehreren regulatorischen Rahmenwerken. Primär halten wir uns an die DSGVO, die in allen EU-Mitgliedstaaten gilt und strenge Anforderungen an Transparenz, Rechtmäßigkeit und Datensicherheit stellt. Zusätzlich beachten wir die ePrivacy-Richtlinie, die speziell elektronische Kommunikation und Tracking-Technologien regelt. Da wir eine Bildungsplattform betreiben, gelten möglicherweise auch spezifische Bildungsdatenschutzgesetze einzelner Länder. In Deutschland beachten wir die Datenschutzgesetze der Bundesländer, soweit sie Bildungseinrichtungen betreffen. Für internationale Nutzer orientieren wir uns auch an Prinzipien des California Consumer Privacy Act (CCPA) und ähnlichen Gesetzen. Unsere Datenschutzerklärung wird regelmäßig überprüft und aktualisiert, wenn sich rechtliche Anforderungen ändern. Wir haben einen Datenschutzbeauftragten bestellt, der die Einhaltung dieser Vorschriften überwacht und als Ansprechpartner für Behörden und Betroffene dient.
Internationale Datentransfers können auftreten, wenn wir Dienste von Anbietern außerhalb der Europäischen Union nutzen. Gemäß Artikel 44 DSGVO dürfen personenbezogene Daten nur in Drittländer übermittelt werden, wenn ein angemessenes Schutzniveau gewährleistet ist. Wir nutzen verschiedene Mechanismen, um dies sicherzustellen: Für Übermittlungen in Länder mit Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (wie beispielsweise Kanada für kommerzielle Organisationen) ist keine zusätzliche Genehmigung erforderlich. Bei Transfers in andere Länder, insbesondere die USA, verwenden wir Standardvertragsklauseln (Standard Contractual Clauses, SCC), die von der EU-Kommission genehmigt wurden. Diese Verträge verpflichten die Empfänger, EU-Datenschutzstandards einzuhalten. Zusätzlich führen wir Transfer Impact Assessments durch, um zu bewerten, ob die Gesetze des Ziellandes die vertraglich zugesicherten Schutzmaßnahmen untergraben könnten. Wo immer möglich, bevorzugen wir europäische Dienstleister oder fordern von internationalen Anbietern, dass sie Daten auf europäischen Servern speichern.
Externe Technologie-Anbieter
Unsere Bildungsplattform arbeitet mit verschiedenen Kategorien von Drittanbietern zusammen, die spezifische Dienste bereitstellen. Zu den wichtigsten Kategorien gehören Content Delivery Networks (CDN), die Videos und andere große Dateien schnell ausliefern, Analytics-Anbieter für Webanalyse und Nutzerverhalten, Payment-Prozessoren für sichere Zahlungsabwicklung, Video-Hosting-Dienste für das Streaming von Kursinhalten, interaktive Tool-Anbieter für Quizze und Übungen sowie möglicherweise Marketing- und Werbe-Plattformen, wenn Sie dem zugestimmt haben. Jede Kategorie hat spezifische Funktionen und erfordert unterschiedliche Datentypen. CDNs benötigen beispielsweise nur technische Daten wie Ihre IP-Adresse und den angeforderten Inhalt, während Analytics-Dienste detailliertere Verhaltensdaten erfassen. Payment-Prozessoren verarbeiten Transaktionsdaten, haben aber typischerweise keinen Zugriff auf Ihr Lernverhalten. Die Auswahl unserer Partner erfolgt nach strengen Kriterien bezüglich Datenschutz, Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die konkreten Datenpunkte, die an verschiedene Partnerkategorien übermittelt werden, variieren erheblich. CDN-Anbieter erhalten Ihre IP-Adresse, Browserinformationen (User-Agent-String), den angeforderten Inhalt und Zeitstempel – diese Daten sind notwendig, um Inhalte auszuliefern und Angriffe abzuwehren. Analytics-Dienste erfassen pseudonymisierte Identifikatoren, besuchte Seiten, Verweildauer, Klickpfade, Geräteinformationen und ungefähre geografische Standorte basierend auf IP-Adressen. Video-Hosting-Plattformen loggen, welche Videos Sie ansehen, wie lange, ob Sie vor- oder zurückspulen und in welcher Qualität Sie streamen. Interaktive Tool-Anbieter speichern Ihre Antworten auf Quizfragen, die benötigte Zeit und Erfolgsraten. Marketing-Partner, sofern Sie zugestimmt haben, können breitere Verhaltensmuster erfassen, um Werbung zu personalisieren. In jedem Fall minimieren wir die übermittelten Daten auf das für den jeweiligen Zweck notwendige Minimum und anonymisieren, wo immer möglich.
Unsere Partner verarbeiten die erhaltenen Daten für spezifische Zwecke, die vertraglich festgelegt sind. Ein CDN verwendet die Daten ausschließlich zur Bereitstellung und Optimierung der Inhaltsauslieferung sowie zur Abwehr von DDoS-Angriffen und anderen Sicherheitsbedrohungen. Analytics-Anbieter erstellen aggregierte Statistiken und Berichte über Nutzungsmuster, die uns helfen, die Plattform zu verbessern – beispielsweise indem sie aufzeigen, welche Kurse besonders beliebt sind oder wo Nutzer abbrechen. Video-Hosting-Dienste nutzen die Daten, um adaptive Streaming-Qualität bereitzustellen und sicherzustellen, dass Videos flüssig auf verschiedenen Geräten und Bandbreiten laufen. Payment-Prozessoren verwenden die Daten für Betrugserkennung und Transaktionsabwicklung. Marketing-Partner analysieren Nutzerverhalten über verschiedene Websites hinweg, um Zielgruppen zu definieren und Werbekampagnen zu optimieren. Wir haben mit allen Partnern Verträge abgeschlossen, die sie verpflichten, Daten nur für die vereinbarten Zwecke zu nutzen und nicht an weitere Dritte weiterzugeben.
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Datenverarbeitung durch Drittanbieter zu kontrollieren. In unserem Consent-Management-System können Sie selektiv bestimmen, welche Partnerkategorien Daten empfangen dürfen. Essenzielle Dienste wie CDNs und Payment-Prozessoren können Sie nicht deaktivieren, ohne die Funktionalität der Plattform zu beeinträchtigen, aber Analytics, Marketing und andere optionale Dienste erfordern Ihre Zustimmung. Viele Drittanbieter bieten auch eigene Opt-out-Mechanismen: Google Analytics kann über ein Browser-Add-on blockiert werden, Social-Media-Plattformen bieten Einstellungen zur Deaktivierung personalisierter Werbung. Branchenweite Initiativen wie die Digital Advertising Alliance bieten zentrale Opt-out-Seiten für viele Werbeanbieter. Sie können auch Browser-basierte Tracking-Schutz-Funktionen nutzen, die viele Drittanbieter-Cookies automatisch blockieren. Beachten Sie, dass einige Opt-out-Mechanismen selbst Cookies verwenden, um Ihre Präferenz zu speichern – wenn Sie regelmäßig alle Cookies löschen, müssen Sie den Opt-out wiederholen.
Alle unsere Partnerschaften sind durch Datenschutzvereinbarungen abgesichert, die EU-Standards entsprechen. Mit Dienstleistern, die als Auftragsverarbeiter im Sinne von Artikel 28 DSGVO agieren, haben wir detaillierte Verträge geschlossen, die deren Pflichten spezifizieren: Sie dürfen Daten nur nach unseren Anweisungen verarbeiten, müssen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen umsetzen, und sind verpflichtet, Datenschutzverletzungen zu melden. Wir führen regelmäßige Überprüfungen durch, um sicherzustellen, dass Partner ihre Verpflichtungen einhalten. Partner, die als eigenständige Verantwortliche agieren (beispielsweise Social-Media-Plattformen), unterliegen ihren eigenen Datenschutzrichtlinien, auf die wir Sie in unserem Consent-Dialog hinweisen. Für internationale Partner verwenden wir Standardvertragsklauseln und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung und Pseudonymisierung. Wir überprüfen kontinuierlich neue rechtliche Entwicklungen und passen unsere Verträge bei Bedarf an.